Montag, 19. Dezember 2011

In my little bubble



Eigentlich mag ichs gar nicht posten, weil die Qualität des Fotos so schlecht ist - mit dem Ipod gemacht - aber weil es noch etwas dauert, bis ich wieder in Holland bin und ein tolles Foto machen kann, gebe ich euch doch einen kleinen Einblick in mein neues Reich.
Hab gester hart geschuftet mit Papa und Mama und alte Möbel abgebaut und neue aufgebaut. Entstanden ist so mein kleines, orientalisches Reich. Für meinen Geschmack ist es noch viel zu leer und ich werde sicherlich noch ein ganzes Sammelsurium an Deko zusammensuchen, aber für den Moment bin ich wahnsinnig zufrieden. Mein Bett ist einfach traumhaft und ich bin richtig happy.

In nächster Zeit möchte ich dann noch das Billyregal komplett mit Zeitung und alten Fotos und Postkarten einkleiden, ein zierliches Tischchen zum Möbiliar hinzufügen und Wandteschnisch mehr Deko hinzufügen: Auf dem Wunschzettel steht ein Rahmen mit Schmetterlingen und das ein oder andere Regalbrettchen für mehr Kerzen und Lichter. Dann noch richtige Vorhänge und mehr Organzastoffe über dem Bett und ich bin zufrieden.
Bin jetzt für die Feiertage in Deutschland, dann folgt sicher auch bald wieder ein Outfitpost. Ich freu mich auf jeden Fall tierisch auf Weihnachten und habe Lust, die Seele baumeln zu lassen.
Liefs, Isa


noch spärlich eingeräumtes Billy Regal

provisorisches Nachtschränkchen



Samstag, 17. Dezember 2011

Samstagsmüdigkeit







Heute nehme ich euch mit in eine kleine Traumwelt. Sich einfach mal durch schöne Bilder verzaubern lassen. Ausspannen. Nichts tun.
Ich hatte gestern einen fantastischen Abend, der mich auffordert heute mal nichts zu tun. Bin mit A. durch Bars und Kneipen gezogen, in denen ich noch nie zuvor war. Dunkle Spelunken mit Indianerdeko, ähnlich dunkle Spelunken mit missmutig dreinschauenden Bardamen und Männer, die ihre Billiardkugeln versehentlich vom Tisch stupsen, um mit dir ins Gespräch zu kommen.
Danach wurde eine Flasche Rotwein gekauft als Proviant für die Künsterplarty der Aki (Kunsthochschule Enschede). In einer alten Schreinerei wurde mit Lagerhallenfeeling und Käfig in der Mitte zu Rock'n'Roll getwistet und gezappelt. Im Nebenraum bespielte Hauke Henkel so einfühlsam sein Piano, dass der ein oder andere verstummt und mit geschlossenen Augen seine Melodien träumte.
Irgendwann war ich zu müde um weiterzutanzen und machte mich Fahrrad fahrend auf den Heimweg - welch eine Irrfahrt - wo bin ich eigentlich nicht vorbeigekommen? Nach gefühlten drei Stunden war ich daheim und unendlich hungrig. Spiegelei auf Brot.
Und heute träume ich von durchtanzten Nächten. Und ihr?

Sonntag, 11. Dezember 2011

Weltmännisch

Inspiriert von Erinnerungsverliebt habe ich euch noch eine kleine Collage erstellt. Diesmal handelt es sich zwar nicht um meinen Wunschzettel, dass bedeutet aber nicht, dass ich diese hübschen Kleinigkeiten nicht nach und nach gern mein eigen nennen möchte. Alle Artikel sind von Fischer's Lagerhaus, wo es wirklich alles aus Fernost gibt!
Wie schon erzählt, möchte ich mein Zimmer gerade umgestalten - naja, möchte? Ich muss eigentlich, denn zur Zeit besteht es nur aus einer Matratze und halb auseinandergebauten Möbeln.
Mein Paps baut mir gerade ein wundervolles Bett, was Sonntag mein Zimmer beziehen wird. Aussehen soll es ungefähr so:
Statt weiße Vorhänge zu gebrauchen, möchte ich es allerdings komplett mit bunten Tüchern und Organzastoffen behängen. Hinzu kommen dann bunte, kristallene Anhänger im Fernoststil und reichlich bestickte Kissen. Wichtig sind natürlich bunte Kerzengläser im ganzen Zimmer und Traumfänger und Lampen aus Seidenpapier.
Wie ich mich schon auf mein neues Heim freue - auch wenn alles wohl eher nach und nach fertig wird.
Falls ihr noch Tipps und Vorschläge habt, immer her damit!
Liefs, Isa

Dienstag, 6. Dezember 2011

Mein Wunschzettel


Habe mir gerade mal Gedanken über meine Wünsche für 2011 gemacht und einen kleinen Wunschzettel zusammengestellt. Natürlich möchte ich davon nicht alles haben, ich mag nur lieber, eine kleine Auswahl zu erstellen.
Dieses Jahr musste ich richtig nachdenken, habe auf Seiten wie Zara und H&M gestöbert, aber es ist als könnten mich Klamotten gerade nicht richtig jucken. Klar, ich finde unglaublich vieles schön, aber das "haben-will"-Gefühl stellt sich nicht wirklich ein. Also gibts auf der Liste auch eigentlich kaum Kleidung.
Mein Kleiderschrank quillt über und in drei Monaten Ecuador bin ich mit so wenig Kleidung zurechtgekommen, dass ich erstmal wieder mit der Hülle meiner Auswahl klar kommen muss.
Stattdessen konzentriere ich mich auf Bücher, von denen man niemals genug haben kann, und auf Einrichtung für mein Zimmer.
Nachdem ich jetzt mit einer Freundin in meiner Wohnung lebe, wird es Zeit das alte Schlafzimmer neu zu gestalten: Bunt soll es werden, ein bisschen indisch, ein bisschen lateinamerikanisch, ein bisschen von allem eben.
Ich freu mich aufs neugestalten.

Was wünscht ihr euch zu Weihnachten?

Liefs, Isa

Donnerstag, 24. November 2011

Und täglich grüßt... der Dr. Martens


Ganz zu Anfang meiner Bloggerphase hate ich euch schonmal davon berichtet, dass ich mich heimlich in Doc Martens verliebt habe. Jetzt ist über ein Jahr rum, und immernoch ziert kein Paar meine Sammlung. Und warum? Weil mir die Dinger einfach viiiieeel zu teuer sind. Trotzdem ist die Liebe aber nicht kleiner geworden - und für diesen Winter und den ankommenden Frühling möchte ich nun zu gern ein Paar erwerben. Aber woher nehmen, und nicht stehlen?
Da kommt ihr ins Spiel. Hat jemand eine Idee, wo es günstige Doc Martens Fakes gibt? Meine Suche war bis jetzt erfolglos, daher wäre es wundervoll, wenn jemand einen Tipp für mich hätte. Meine Favoriten sind ja die schwarzen mit Blümchen - gefolgt von lackrot, lackweiß und lackschwarz.









Wie sieht eure Meinung dazu aus? Findet ihr Doc Martens auch so toll wie ich, oder einfach nur klobig?

Liefs, Isa


Dienstag, 22. November 2011

Dreieinhalb Monate Ecuador: Ein Resumée



Dreieinhalb Monate sind um, ich habe viel gelacht, geweint, mich gefreut und gelitten, bin an meine Grenzen gestoßen und habe mir neue Ziele gesteckt.
Zum Abschied erscheint es mir angebracht, einmal aufzulisten, was ich vermissen werde, und was nicht.

Da man immer mit dem Negativen beginnen soll, sodass man mit dem Positiven enden kann, also zuerst, was ich wohl nicht vermissen werde...

Hundegebell, ständig und überall, egal in welcher Stadt, egal um welche Zeit
Taxifahrer, die mich direkt auf eine Reise nach Mindo einladen wollen, oder zumindest auf ein gemeinsames Mittagessen
Kinder, die mitten in der Nacht noch Zigaretten und Kaugummis verkaufen müssen
das ständige Angestarrt-werden, weil man Europäerin ist - egal ob es 7Uhr morgens ist und man am liebsten von niemandem gesehen würde
die Angst, ausgeraubt oder überfallen zu werden


Was ich ganz sicher vermissen werde...

die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen
das Gefühl, überall willkommen zu sein
Früchte, ganz unterschiedliche, und dann eine ganze Tüte voll für 2,30$
Hilfsbereitschaft, ohne Gegenleistung
die Fähigkeit Quitos, einem alle vier Jahreszeiten an einem Tag zu präsentieren
Llapingachos, die leckeren Kartoffeltortillas mit Käsefüllung
den Blick auf Quito von meiner Hostelterasse aus
jeden Morgen aufstehen mit Sonnenschein
das traumhafte Panorama Quitos, im Tal zwischen traumhaften Bergen und Vulkanen
im Hostel jeden Tag neue Leute treffen können
die Möglichkeit, in wenigen Stunden entweder im Dschungel, oder am Strand zu sein
die farbenfrohe Kleidung der Indigenas
Reis und Linsen
...







Liefs, Isa