Donnerstag, 2. August 2012

Love and Marriage


Am vergangenen Samstag war die Hochzeit meines Cousins, zu der wir mit der gesamten Familie eingeladen waren. Im Voraus hatten er und seine Angetraute mich gebeten zwei Lieder bei der Trauung zu singen: Say a little prayer und Ain't no mountain high enough. Da ich ungerne mit einer Karaokeversion singen wollte, durfte ich mir einen Pianisten selbst mitbringen. Da wir in letzter Zeit sowieso viel Musik zusammen machen, fragte ich J. ob er mich begleiten würde: So konnte es zumindest nicht langweilig werden!
Dazu muss erwähnt werden, dass J. eigentlich Schlagzeug spielt und nebenher sowohl auf der Gitarre als auf auf dem Piano klimpert. Ich hatte dann auch deutlich unterschätzt, wieviel Zeit es kosten würde, bis die zwei Songs flüssig wurden: In Spiel und Gesang. An Aufgeben war nicht zu denken, trotzdem wurde das Üben dadurch erschwert, das J. auch noch die zweite Stimme singen sollte. Bei Ain't no mountain high enough entschieden wir letztendlich, dass er sogar den Lead übernehmen sollte: nach dreimaligen Transformieren befanden wir uns eh in einer schier unmöglichen Tonart...
Am 28. Juli war es dann also so weit: All die Arbeit sollte sich auszählen. Wir kamen eine Stunde vor der Trauung an um noch einen letzten Soundcheck vor Ort machen zu können, wo allerdings zuerst einmal kein Piano aufzufinden war. Nach kurzem Panikanfall kam glücklicherweise der Organist mit einem E-Piano und wir konnten die Mikros testen. Bis auf das kleine Manko, dass wir bis 2min vor der Zeremonie ein Mikro zu wenig hatten, lief dann auch alles glatt. Das Brautpaar war gerührt und die Gäste auch, die Erfahrung diese wundervollen Songs zu singen war einzigartig. Das wird sicher gern wiederholt werden.
Der Rest des Tages war ebenfalls grandios: Nach Sektempfang und Kaffee und Kuchen wurde das obligatorische Gruppenfoto geschossen und der Gewölbekeller konnte eingenommen werden. Dort waren kleine Gruppentische mit Platzkärtchen arrangiert. Jeder Gast bekam ein keines Gläschen Marmelade und alles war ganz reizend dekoriert.
Nachdem nach dem Essen der Dancefloor eröffnet wurde wurde noch einmal die Cousin(en)revivalband bemüht und gab eines ihrer besten Medleys zum Besten. Danach wurde bis 5 Uhr durchgetanzt, Geschichten erzählt und viel gelacht. Sogar unsere liebe Omi stürmte einmal mit uns den Dancefloor und der ein oder andere ließ sich sogar zum fröhlichen Limbo überreden und wollte zum Schluss gar nicht mehr aufhören.
Auch wenn ich die Hacken von den Fotos relativ früh gegen halbhohe Peeptoes eintauschte hat mein Outfit mir Freude bereitet: Das Kleid schwingt so wundervoll mit beim Tanzen!
Umsäumt von Fackellicht fuhren J., meine Schwester und ich im Halbhellen mit dem Taxi heim. Mehr gibt es nicht zu sagen: Es war fantastisch!





Kommentare:

tina :) hat gesagt…

schönes kleid :)

Blaubarschmaedl hat gesagt…

Du siehst wunderschön in diesem Kleid aus!
Liebe Grüße:)

Mona K. hat gesagt…

richtig schönes Kleid!
schön, dass du und deine pianistin schlussendlich alle hinbekommen haben :)

LG Mona
http://smiling-crying-loving-everything.blogspot.de/

Annika hat gesagt…

Oh schön, ich würd auch so gerne wiedermal auf eine Hochzeit gehen! Aber war da die Braut nicht pikiert, dass dein Kleid auch irgendwie brautmäßig ausgesehen hat?

Natalie hat gesagt…

Wundervolles Kleid, wo hast du es denn her wenn ich fragen darf?
Hört sich nach einer schönen Hochzeit an, habt ihr auch ein Video von eurem Auftritt?

eleonora hat gesagt…

Wunderschönes Kleid! Ich mag diese Vokuhila-Kleider immer total an anderen, aber an mir selber sieht das so unglaublich doof aus xD

Liebe Grüße,
Eleonora

Alicja hat gesagt…

Das Kleid ist wunderschööön!!!
LG
http://mywonderland-alicja.blogspot.de/